In blauer Schrift auf weißem Holzstück das Wort Kiezbeete, im Hintergrund grüne Pflanzen

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Im Nachbarschaftsgarten "Kiezbeete"

Lesedauer: 5 Minuten

Kiezbeete – ein Gemeinschaftsgarten in Baumschulenweg

Gemeinsam Wurzeln schlagen

Dieser Beitrag erscheint in unserer Reihe „Freiwillig engagiert im Studium“. Hintergrund: Sternenfischer unterstützt Studierende dabei, während des Semesters Projekte mit gemeinnützigen Organisationen umzusetzen. Kilian, Marie, Luisa und Josi waren im Garten aktiv. 

Kiezbeete ist eine Bürgerinitiative mit dem Ziel, Räume für Nachbarn zu schaffen, wo ein schönes Zusammenkommen möglich ist. In einem Wort kann Kiezbeete als Gemeinschaftsgartenprojekt beschrieben werden. Zusammen mit Lindsey Elms gestalteten wir Kiezbeete am Baumschulenweg, um Vielfalt und Gemeinschaft zu fördern. Hier teilen wir unsere Highlights und Erfahrungen mit euch.

Der Zauber von Halloween und Kita-Fest: Aufbau und Abbau als Team

Kürbisse

Halloween!

Ein herausragendes Merkmal unseres Projekts war der starke Zusammenhalt in unserer Gruppe aus vier Studierenden. Von Anfang an haben wir festgestellt, dass jeder von uns eine einzigartige Perspektive und Fähigkeit mitbringt. Diese Vielfalt wurde zu unserer Stärke. Beim Aufbau und Abbau des Halloween-Festes und des Kindergarten-Festes haben wir gelernt, wie wichtig es ist, sich aufeinander verlassen zu können. Jeder hat einen Beitrag geleistet, sei es beim Kochen, der Kommunikation mit den Menschen aus der Nachbarschaft oder der Ideenfindung bei der Kinder-Schnitzeljagd. Hier lernten wir, wie ein Gemeinschaftsgefühl durch Teamarbeit und kreative Gestaltung entsteht. Der Prozess des Zusammenkommens, um etwas von Grund auf zu schaffen, lehrte uns, dass man nur gemeinsam im Team was Großes bewegen kann.

Mittelabruf verstehen: Hinter den Kulissen

Ein Bereich, der uns tiefer in die Organisation einführte, war das Kennenlernen des Mittelabrufs. Das Vertrautmachen und Verstehen der Finanzierungsprozesse gibt einen Einblick hinter die Kulissen und zeigt die Bedeutung einer effektiven Nutzung der vorhandenen Ressourcen. Die Erkenntnisse aus der Arbeit werden uns sicherlich nicht nur in privaten Projekten, sondern auch in beruflicher Hinsicht maßgeblich weiterhelfen.

Kreatives Schaffen: Der Flyer für das Lichterfest

Ein Highlight unserer Tätigkeiten war die Erstellung eines Flyers für das Lichterfest. Hier konnten wir unsere kreativen Köpfe zusammenstecken und eine visuelle Botschaft für die Veranstaltung gestalten. Es zeigte sich, dass die Förderung von Gemeinschaftsaktivitäten auch eine künstlerische Seite hat, die dazu beiträgt, mehr Menschen anzusprechen und einzubeziehen.

Herausforderung meistern: Die Beete winterfest machen

Die Projektarbeit bei Kiezbeete war zweifellos bereichernd, jedoch gab es auch einige herausfordernde Aspekte, die das Projekt auf die Probe stellten. Insbesondere die winterlichen Witterungsbedingungen mit Schnee und Eis stellten eine unerwartete Herausforderung dar. Die Notwendigkeit, sich schnell den kalten Bedingungen anzupassen, um die Beete winterdicht zu machen, brachte jedoch eine Reihe von Schlüsselkompetenzen, wie die wetterabhängige Planung oder den Umgang mit Unvorhergesehenem zum Vorschein.

Das Auge für Potenzial schärfen: Fotos für neue Beete

Das Fotografieren der Umgebungen für potenzielle neue Beete war eine Aufgabe, die uns dazu zwang, das Umfeld mit anderen Augen zu betrachten. Bei dieser Herausforderung kam für uns zum Vorschein, wie wichtig es ist, die Verhältnisse seiner Umgebung zu kennen. Dadurch soll das beste Potenzial für weitere grüne Projekte identifiziert werden. Die Entdeckung möglicher Erweiterungen hilft natürlich nicht nur Kiezbeete, sondern kann zudem für das Stadtbild selbst von großem Nutzen sein.

Warum sollten mehr Menschen davon erfahren?

Unser Projekt bei Kiezbeete am Baumschulenweg prägte vor allem die Vielfalt, das Engagement und das Streben nach einer gemeinschaftlichen Gesellschaft. Das Zusammenspiel von Aufbau und Abbau der Feste, Kochen, Kommunikation, Finanzierung, Kreativität, Fotografie und Neuentdeckungen macht das Projekt für uns einzigartig und hat uns alle in einer gewissen Weise inspiriert. Mehr Menschen sollten von unseren Einsichten erfahren, um die Bedeutung von Gemeinschaftsprojekten und Initiativen in der Nachbarschaft erkennen zu können.

Unsere Erfahrungen bei Kiezbeete am Baumschulenweg haben uns nicht nur persönlich bereichert, sondern auch gezeigt, wie wichtig die Beteiligung in der Gemeinschaft bzw. in der Nachbarschaft ist. Wir rufen alle Interessierten dazu auf, sich einzubringen und Teil eines neuen inspirierenden Projekts zu werden. Ob beim nächsten Fest, beim Kochen für die Nachbarn oder beim Gestalten neuer Beete – jede Hilfe ist willkommen!

Autor:innen: Kilian, Luisa, Marie und Josi

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